Design

Mein Name ist Max Widdra, ich bin Designer und neben meiner Tägigkeit als Kreativdirektor für digitale Projekte gehe ich meiner Leidenschaft für analoge Print-Designs unter anderem in Form meines Projekts Formsaachen nach. Als Zugezogener bin ich seit 2004 in der Design-Landschaft Aachens tätig.

Einige meiner Arbeiten wurden mit renommierten, internationalen Designpreisen ausgezeichnet – so unter anderem mehrfach mit dem Red Dot Design Award, dem German Design Award und dem in Chicago verliehenen Good Design Award.

 
Formsaachen Poster Aachen
 
 

Von Formen und Sachen

Seinen Beginn nahm das gesamte Projekt als tägliche Fingerübung. Meine Liebe zu Hörbüchern und Podcasts weckte den Wunsch den Hörgenuss mit sinnvollen Design-Übungen zu Verknüpfen. So wurde die bis zu diesem Zeitpunkt von mir sträflich vernachlässigte Design-Disziplin Illustration zum Zentrum dieser Trainingseinheiten mit der Zielsetzung hier nachhaltig bessere Ergebnisse zu erzielen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich mit fortschreitendem Lernerfolg die neu erlernten Fähigkeiten zum Herzstück des Projekts.

Die Auswahl der Objekt orientierte sich bei den ersten 30 Motiven an Gebäude die meinen morgendlichen Fußweg zur Arbeit prägten – Schließen Sie mal die Augen und gehen Sie gedanklich zu Fuß von der Oppenhoffallee durch das Stadtzentrum zur Königstraße, dann wird Ihnen klar, woher die Inspiration für die ersten Illustrationen kamen.

In inzwischen über 2 Jahren entstanden so weit über 50 Vektor-Illustrationen. Diese zeigen Gebäude, Brunnen und Denkmäler stets vor der Fragestellung, wie weit man deren Erscheinung auf die wesentlichen Grundformen und Farben herunterbrechen kann, ohne ihren Charakter zu verfehlen. Das gelingt mir bei manchen Formen auf Anhieb, bei manchen dauert es Monate oder ist schier unlösbar. Ein Beispiel hierfür ist das Uniklinikum inklusive Hubschrauberplattform. Trotzdem wird die Datei regelmäßig geöffnet um einen weiteren Versuch zu unternehmen auch dieses Gebäude würdig zu inszenieren – Anmerkung: Inzwischen habe ich vier Anläufe unternommen und alle wieder verworfen.

Der Spaß vergeht nicht, die Herausforderung bleibt bei jedem neuen Motiv und der Anspruch die nächste Illustration noch ein Stück besser zu machen ist konstanter Motor hinter der Fingerübung. Das und der Moment, wenn man Aachenern das Legespiel zum ersten mal zeigt, die Augen groß werden und die gedankliche Suche beginnt, um welche Sehenswürdigkeit es sich handelt und wo diese in Aachen sie zu finden ist.

Probieren Sie es auch mal aus, meine Produkte erhalten Sie bei ausgewählten Aachener Einzelhändlern und Einrichtungen. Ich freue mich selbstverständlich auch über Ihre Meinung zu den Motiven, dem Memo Legespiel, dem Poster und zu den Postkarten.